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Mittwoch, 09 Mai 2018 09:56

Eine energetische Sanierung zahlt sich aus. Und einiges schreibt sogar der Gesetzgeber vor.

Nachrüsten ist gesetzliche Pflicht
Oftmals ist eine Sanierung nach dem Kauf gesetzliche Pflicht. So müssen beispielsweise Gas- und Öl-Heizkessel ausgetauscht werden, wenn sie vor dem Jahr 1988 installiert wurden. Auch die oberste Geschossdecke eines Hauses muss gedämmt werden, wenn der Raum darüber zugänglich ist. Und offen liegende Heizungsrohre im Keller gehören verkleidet. Nach dem Kauf natürlich auf Kosten des neuen Besitzers. Dabei kann der neue Eigentümer zwar Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Ärgerlich ist das Nachrüsten jedoch, wenn der Kaufpreis nicht dementsprechend niedrig gewesen ist.

Energiesparmöglichkeiten für Hausbesitzer

Anschaffung eines neuen Heizkessels
Eine zeitgemäße Brennwertheizung für etwa 8.000 Euro, die auch Abgase nutzt, spart bis zu einem Viertel Energiekosten. Verbleibt die alte Heizung, kann auch eine neue Umwälzpumpe effektiv sparen helfen.

Dämmung von freiliegenden Heizungsrohren
Ist auch für wenig geschickte Heimwerker selbst zu bewerkstelligen, kostet nur wenige Hundert Euro und macht sich schnell bezahlt. Tipp: Auch die Kellerdecke mit dämmen. Das macht das Erdgeschoss deutlich wohnlicher.

Fassadendämmung
Hier wird meist mit Styropor die Fassade vor Wärmeverlusten geschützt. Aber Achtung: Das Motto „viel hilft viel“ bei der Dicke der Dämmung ist mittlerweile bei Experten umstritten – und einige Fachleute sind auch gar keine Fans einer solchen Fassadenverkleidung.

Anbringung neuer Fenster
Sind noch keine Isolierglasfenster verbaut oder solche beschädigt, ist eine Isolierung durch Doppelt- oder Dreifachglas sicherlich sinnvoll. Grundsätzlich solide dämmende Fenster gegen den neuesten Standard austauschen? Das sollte von einem Fachmann durchgerechnet werden.

Zwischensparrendämmung im Dach
Hierbei wird Dämmmaterial von innen zwischen die Sparren gebracht. Die Dämmschicht aus Styropor, Mineralwolle, Holzwolle oder Hanf muss dabei abgeriegelt werden. Eine Aufdachdämmung ist effektiver, jedoch wesentlich teurer.


Der Energiesparpass
Er ist seit dem Jahr 2009 Pflicht für jedes Haus und jede Wohnung. Im Energiesparpass ist die Energieeffizienzklasse des Objektes verzeichnet, ähnlich ausgewiesen wie bei Autos, Kühlschränken oder Waschmaschinen.
Es gibt den Energiesparpass in zwei Varianten – als Verbrauchsausweis, welcher den Energieverbrauch der letzten drei Jahre dokumentiert, oder als Bedarfsausweis. Dem Bedarfsausweis ist auf Basis von Fakten wie der baulichen Struktur, der Baupläne, der Heizungsdaten sowie dem Nutzungsverhalten der vorherigen Bewohner und der Klimabeschaffenheit der voraussichtliche Energiebedarf zu entnehmen.


(Quelle: Quartier - Das Immobilien-Magazin, April 2018)

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