Altersgerechtes Wohnen

Mittwoch, 15 August 2018 09:33

Wer in späteren Jahren auf Wohnungs- oder Haussuche geht, sollte sich gewisse Details des Gebäudes ansehen.

Bei der Wohnungssuche oder einem späten Hauskauf ab etwa 50 Jahren stellt sich die Frage, wie gut man in 20 oder 30 Jahren noch zu Fuß ist.
Welche Voraussetzungen müssen Badezimmer, Treppen und Wohnräume haben, damit man möglichst lange zu Hause bleiben kann? Und was ist noch wichtig neben dem üblichen Blick auf Schwellen, steile Treppen und augenscheinliche Hindernisse?
Expertenorganisationen haben Hinweise zusammengestellt, welche Gebäudedetails sich Ältere bei der Besichtigung bewusster anschauen sollten.

Treppen
Treppenlifte lassen sich problemlos bei vielen Treppenformen nachträglich einbauen. Ausnahmen sind Wendeltreppen. Eine Mindestbreite von 70 Zentimetern ist bei dieser Treppenform nötig um einen Treppenlift zu installieren.
Weiterhin wichtig sind ausreichend breite sowie bündig abschließende Stufen. Hierdurch wird das Treppensteigen im Alter erleichtert und sicherer.
Das Bundesfamilienministerium rät außerdem zu Treppenhäusern mit beidseitigen Handgriffen.

Türen
Ein weiterer sensibler Punkt sind die Türen. Damit Gehilfe, Rollstühle oder auch Notarzttragen problemlos in die Wohnräume gelangen können, sollte man Türen mit mindestens 80 bis 90 Zentimeter Breite einplanen. Wichtig ist auch ein ausreichender Freiraum vor den Türen, um ein Rangieren und Wenden zu ermöglichen. Nachträgliche Durchbrüche sind zwar möglich, jedoch meist aufwendig und kostenintensiv.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gängigkeit der Türen. Hier sind Hebeschiebetüren ein Problem, da das Öffnen verhältnismäßig viel Kraft erfordert.

Fenster
Auch die Fenster sind einen prüfenden Blick wert. Sie sollten so niedrig sein, dass man auch im Sitzen bequem nach draußen schauen kann. Das Bundesfamilienministerium empfiehlt daher auch Balkon- und Terrassen-Brüstungen, die ab einer Höhe von 60 Zentimetern durchsichtig sind. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass Fenstergriffe einfach zu bedienen und nicht zu hoch angebracht sind. Auch elektrische Rolladen erleichtern die Handhabung im Alter.   

Badezimmer
Im Badezimmer kommt es auf viele Details an: Sind die Wände stabil genug, um Haltegriffe zu tragen? Ist genügend Platz Gehilfen und Rollstühle vorhanden? Können Steckdosen und ähnliches auch aus einer sitzenden Position erreicht werden? Ist der Bodenbelag möglichst rutschfest? Gibt es einen unterfahrbaren Waschtisch?
Bäder können selbstverständlich auch nachträglich zum barrierefreien Bad umgerüstet werden. Dies ist jedoch mit hohen Kosten und viel baulichem Aufwand verbunden.

Weitere Informationen zum Thema finden sie beim VPB (Verband Privater Bauherren), bei der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen), beim Bundesfamilienministerium, bei der Aktion „Barrierefreies Bad“ und vielen weiteren Organisationen und Verbänden.


(Quelle: Wohnen & Leben, August 2018)

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