Der bienenfreundliche Garten

Freitag, 29 Mai 2020 10:22

Wer einen Garten oder Balkon hat, kann mithelfen einen Lebensraum zu schaffen, der für Bienen geeignet ist.

Der bienenfreundliche Garten

Es gibt immer weniger Bienen. Dabei sind die Honigbienen und ihre Verwandten, die Hummeln und Wildbienen, äußerst wichtig für unsere Nutz- und Zierpflanzen. 

So sieht ein bienenfreundlicher Garten aus
Mit diesen Tipps lassen sich Lebensräume und natürliche Nistplätze für Bienen und Co. schaffen.
Wildblumen: Wildblumen-Mischungen gibt es in vielen Supermärkten und Garten-Centern. Die Samen gedeihen auf humusarmen, mit Sand durchmischten Böden am besten. Wildblumen sehen nicht nur schön aus, sondern liefern auch wertvolle Bienennahrung.
Ungepflegte Ecken: Neben Wildwiesen zieht auch ein natürliches Bodenrelief Wildbienen an: Eine Kombination aus offenen Bodenflächen, ungemähten Abschnitten, Büschen, Totholz, Natursteinmauern und Laubhaufen stellt einen geeigneten Lebensraum für Bienen dar.  
Trinkgelegenheiten: Besonders im Sommer sind Bienen durstig. Zusätzlich benötigen sie Wasser zum „Mörteln“ ihrer Nisthöhlen. Als Trinkgelegenheit kann ein Vogelbad dienen, in welches ein paar flache Steine gelegt werden.   

Tipps zur Pflanzenauswahl und Gartenpflege
Einen passende Pflanzenauswahl und eine bienenfreundliche Pflanzenpflege sorgen dafür, dass Wildbienen angelockt werden und das ganze Jahr über ausreichend Nahrung finden.
Früh-, Mittel- und Spätblüher kombinieren: In einem bienenfreundlichen Garten ist Vielfalt gefragt. Ein Mix aus Blumen, die im Frühling, Sommer und Herbst blühen ist optimal. So finden Bienen das ganze Jahr über ausreichend Nahrung.
Einheimische Arten bevorzugen: Die heimische Natur lässt sich in einem ökologisch angelegten Garten geschickt nachahmen. Nicht nur Bienen, sondern zahlreiche weitere heimische Tierarten werden so angelockt.
Nektarreiche Blüten bevorzugen: Viele Züchtungen bieten nur wenig Nektar. Die Blüten von Wildformen und alten Sorten haben meist mehr Nektar zu bieten als intensiv gezüchtete Blumen.
Bäume: Auch Bäume können für Bienen wertvollen Nektar liefern. Besonders beliebt bei vielen Insekten ist der Bienenbaum (Euodia), der in der kargen Zeit von August bis September Hummeln und Bienen mit Pollen und Nektar versorgt. Weitere bienenfreundliche Bäume sind: Obstbäume (besonders Apfel und Wildkirsche), Salweide, Ahorn, Linde, Kastanie, Traubenkirsche und Eberesche.
Gemüse und Kräuter: Zu den Gemüsesorten mit bienenfreundlichen Blüten zählen zum Beispiel Zucchini, Kürbis und Ackerbohne. Wer Gemüse anbaut, sollte zudem Zwiebel, Lauch, Brokoli und Spargel nicht komplett vor der Blüte abernten, sondern einige Exemplare blühen lassen. Das liefert Nahrung für Biene und Co. und zudem erstaunlich schöne Blüten.
Auch ein Großteil der Küchenkräuter wird zur Blütezeit sehr gerne von Bienen besucht. Hier gilt ebenfalls: Nur einen Teil ernten, den Rest blühen lassen. Geeignet sind Dill, Petersilie und Liebstöckel, mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano und als Geheimtipp der Bienemagnet Borretsch. Aber auch die Blüten von Minze, Zitronenmelisse, Lavendel, Bohnenkraut und Kapuzinerkresse werden gerne von Bienen besucht.

No-Gos im bienenfreundlichen Garten
Pestizide: Unbedingt auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Diese können Bienen und andere Tiere immens schädigen.
Gefüllte Blüten: Gefüllte Blüten, wie beispielsweise bestimmte Arten der Rosen, Dahlien oder Chrysanthemen sehen schön aus, sind für Bienen allerdings ungeeignet. Wenn überhaupt noch Nektar gebildet wird, ist er aufgrund der Fülle der Blüte für Insekten nicht mehr erreichbar.
Hecken ohne Blüten: Hecken wie zum Beispiel Thuja liefern keinerlei Nahrung für Bienen und Co. Besser eignen sich blühende Naturhecken, die an sonnigen Tagen von zahlreichen Insektenarten umschwärmt werden.  
Zu häufiges Rasenmähen: Ein kurz gehaltener Rasen gleicht für Insekten einer Wüste. Unkraut und Klee sind dagegen für Bienen eine willkommene Extra-Nahrung. Daher gilt: Seltener mähen.

Sind Nisthilfen sinnvoll?
Wer Bienen aktiv schützen möchte, greift oftmals auf gekaufte Nisthilfen und sogenannte Insektenhotels zurück. Besser ist es jedoch Nisthilfen selbst zu bauen. Für Varianten mit Bohrlöchern sollte Totholz (Hartholz, kein Weichholz) verwendet werden. Weitere Nisthilfen sind Totholzecken, offene, sandige Bodenstellen, lehmgefüllte Holzkisten und hohle, gebündelte Pflanzenstängel.

(Quelle: Stadtbienen e.V., Stand Mai 2020)

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